Bürgerinneninitiativen aus Kärnten, Oberösterreich und Steiermark/Burgenland fordern:
Gemeinsam: STOPP DEM VERKEHR! Erhalt der Lebensgrundlagen hat Vorrang!
Bürgerinneninitiativen aus Kärnten, Oberösterreich und Steiermark/Burgenland fordern:
Gemeinsam: STOPP DEM VERKEHR! Erhalt der Lebensgrundlagen hat Vorrang!
Ein Großteil der über 2300 Gemeinden Österreichs steckt in finanziellen Problemen und muss zumindest in den nächsten Jahren massiv sparen. Bis zum Jahr 2014 sollen Österreichs Kommunen beinahe 1,5 Milliarden Euro fehlen. Gleichzeitig wird auf Bundes- wie auf Landesebene nach wie vor massiv Geld in den Ausbau so genannter hochrangiger Straßen gepumpt, der die Abwanderung aus dem ländlichen Raum in die Zentren weiter beschleunigt. Die übergeordnete Raumplanung hat den Genehmigungen auf Gemeindeebene wenig entgegenzusetzen. Die Widmungspolitik der vergangenen Jahrzehnte vieler Gemeinden in Österreich hat den übergeordneten Raumordnungen der Länder widersprochen und verursacht enorme Kosten. De facto wurde die Raumplanung durch die Gemeindepolitik bestimmt. Wirksame Sanktionsmechanismen der Länder fehlen oder wurden nicht angewendet. Die Kosten für den Betrieb von sozialer Infrastruktur (Heimhilfen, Schultransport, etc.) in Gemeinden mit Streusiedlungen können beispielsweise bis zu 20mal höher sein, als bei kompakten Siedlungen.
In Ihrem Gemeindeamt nur von 1. März bis 7. März 2011
Ziel des Volksbegehrens ist eine verbindliche Volksabstimmung zum Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag zu erreichen.
Auch die Menschen von Kleinregionen sind Europa
In diesem Jahr formierten sich VertreterInnen aller 16 Bürgerinitiativen bereits zum dritten Mal zu einer Demonstration vor dem Europahaus in Neumarkt im Rahmen der alljährlich statt findenden Veranstaltung Europa-Forum Neumarkt.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Wirtschaftskrise, Sozialkrise, Finanzkrise: Unser Beitrag zur Sanierung der Finanzen ist der Verzicht auf den Schnellstraßenbau S36/S37.“
Das Treffen der Bundesregierung mit der Steiermärkischen Landesregierung im Rahmen der Regierungsklausur in Graz am 2.3.2010 nützten die BürgerInnen- initiativen „Allianz gegen die S 7“, „S37NeinDanke“ und „Plattform Verkehrt“, um Bundeskanzler Werner Faymann, Landeshauptmann Franz Voves und die Mitglieder der Bundes- und der Landesregierung über die Sorgen, die Bedenken und die Ablehnung der von den Straßenbauprojekten Fürstenfelder Schnellstraße S 7, Murtal Schnellstraße S 36 und Klagenfurter Schnellstraße S 37 betroffenen Bevölkerung zu informieren.
Seit dem Untergang der Titanic müssten Kapitäne eigentlich wissen, wie trügerisch Eisberge sind. Sichtbar ist nur der leicht zu unterschätzende Teil, der NICHT sichtbare führt unweigerlich zur Katastrophe.
Dr. Matthias Göschke hielt am 5.2.2010 einen Vortrag zum Thema Rechtliche Aspekte zum Schnellstraßenprojekt S36/S37. Der Wiener Anwalt mit Zweitwohnsitz in St. Marein bei Neumarkt bringt zum Einstieg den Anwesenden, im randvoll gefüllten Mehrzwecksaal der Gemeinde Perchau sein Verhältnis zur Region Oberes Murtal/Naturpark Grebenzen nahe. Matthias Göschke: „Ich habe hier die Ferien in meiner Kindheit verbracht. Seit 2004 ist St. Marein mein Zweitwohnsitz, ich schätze diese Gegend ganz besonders.
Bei einer kürzlichen Veranstaltung der 16 BIs gegen das Transitprojekt S36/S37 hat der Maler Gerhard Stadlober aus Scheifling zu diesem Anlass eines seiner Gemälde gespendet. Gerhard Stadlober hat unter anderem in der Galerie
Forum Rathaus in Knittelfeld seine Werke ausgestellt.
Die Bürgerinitiative S37NeinDanke konnte die Eisstockmeisterschaft beim Haslwirt in St. Marein bei Neumarkt für sich entscheiden.
Bei den Vereinsmeisterschaften am Dienstag, dem 5. Jänner, kämpften 19 Teams auf der Eisbahn der Haslwirtin in Pöllau um den Titel. Trotz erstmaliger Teilnahme konnten sich die S36/37-Gegner gegenüber sehr erfahrenen und kampferprobten Gruppierungen siegreich behaupten!
Die Wertung:
1. Bürgerinitiative S37NeinDanke
2. Haslwirt
3. Fußballer
4. Oldtimer Mühldorf
Das Siegerteam bildeten: Erich Pammer, Walter Fritz, Bgm. Klaus Kreinbucher, Elisabeth Edlinger, Franz Haid und Edwin Pirker.
Der österreichisch-deutsche Film- und Fernsehstar Robert Stadlober wurde am 26-12-2009 zum Botschafter der 16 Bürgerinitiativen gegen die S36/S37 ernannt.
Der aus zahlreichen Kino und Fernsehfilmen bekannte Robert Stadlober hat seine Wurzeln in Puchfeld bei Scheifling. Er steht seit 1995 vor der Kamera, lieh seine Stimme internationalen Stars u.a. in Shakespeare in Love, hat sich auch als Theaterschauspieler in Wien, Berlin und Hamburg profiliert, wo er u.a. auch unter der Regie von Christoph Schlingensief spielte. Zu seinen großen Filmerfolgen zählen u.a. Crazy, Sonnenallee, Engel & Joe, Donau, Sommersturm, die Verfilmung des Ibsen Klassikers Peer Gynt und Krabat. Zuletzt stand er mit Tobias Moretti in Jud Süss- Film ohne Gewissen und mit Jessica Schwarz in Verschwende deine Jugend vor der Kamera.